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30. November 2009
Auf den Tag genau stolze sieben Monate alt: Bjella.26. November 2009
Gestern erschienen: »Berliner Autoren« auf den Literatur-Seiten des Tip, dem Berliner Stadtmagazin.
25. November 2009
Was das neue Jahr so bringen wird: Bis ins Mark, mein neuer Thriller, erscheint im Sommer im Goldmann Verlag. Kinky Sex, der BDSM-Ratgeber (wie gewohnt unter meinem Pseudonym Christoph Brandhurst), erscheint im Sommer im Heyne Verlag.Beide Titel sind ab sofort auch bei Amazon.de vorbestellbar.
23. November 2009
Gestern unterschrieben, heute zurückgeschickt: der Vertrag für den fünften Goldmann-Thriller »Tief in die Nacht«. Die Veröffentlichung ist geplant für Sommer 2011.
Bis dahin ist allerdings noch einiges an Zeit. Vorher muss »Bis ins Mark« fertiggestellt werden, daran arbeite ich zur Zeit mit Hochdruck. Mein vierter Thriller bei Goldmann wird im Sommer 2010 erscheinen. Das Cover ist auch schon fertig - und ziemlich geil. Mehr dazu in den nächsten Tagen.
22. November 2009
War gestern im Kino: »2012« von Roland Emmerich. Wow, der Filmemacher aus dem Schwabelände zerstört die Erde mal wieder mit einer Wucht, die einem im Kino den Schädel wegpustet. Aber das war's auch schon: Die Story nämlich, die Emmerich drumherum gestrickt hat, ist dünner als das Papier, auf dem sie geschrieben wurde. Grauenhaft!18. November 2009
»Das soll Kriminalliteratur leisten: Missstände in unserer Gesellschaft so schildern, dass man bei der Entlarvung realer verbrecherischer Machenschaften spannend unterhalten wird. Der Berliner Autor Marcel Feige kann das.« Mit diesen Worten beginnt Ulla Lessmann ihre Rezension von Trieb in der aktuellen Ausgabe des Gewerkschaftsmagazins Verdi Publik. Und weiter: »Äußerst geschickt verknüpft er mehrere parallele Handlungsstränge und führt auf falsche Spuren, ohne sich zu verzetteln. Großartig ist sein Einfühlungsvermögen sowohl in die Gemüter der kindlichen Opfer wie in die perfide Denkstruktur der Täter; sehr berührend beschreibt er die wüste Trauer der Mutter eines ermordeten Jungen – und aus alldem entsteht ein rasanter Thriller mit starken Charakteren.«Die Rezension ist auch online zu lesen, nämlich hier.
17. November 2009
Dr. Gisela Lehmer-Kerkloh schreibt in ihrem aktuellen Krimi-Kurier, Ausgabe Herbst 2009, über Trieb: »Zugegeben Feige ist nicht der einzige Autor, der Berlin-Krimis schreibt. Ihm gelingt aber immer eine abwechselungsreiche Melange aus der Darstellung aktueller sozialer Probleme der Hauptstadt, hier der Straßenkinder aus Osteuropa und der pädophilen Szene, basierend auf detaillierter Recherche, facettenreicher interessanter Charaktere, so Kalkbrenner und Sackowitz, und der gehörige Prise Spannung und Drive.«Die komplette Rezension lesen Sie hier.
14. November 2009
»Erstklassige deutsche Thriller sind Mangelware, doch Marcel Feige beweist das Gegenteil. Mit ›Trieb‹ liefert er ein Prachtstück ab.« Mit diesen Worten beginnt in der aktuellen Ausgabe der »Siegessäule« die Rezension zu Trieb. Und weiter: »Der Spannungsbogen ist raffiniert und vielschichtig, die Schreibe lebendig und packend, keine Seite ist zuviel. Will man nicht mehr aus der Hand legen. Meisterwerk!«Die komplette Rezension hier.
13. November 2009
Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Alles über Porno! ist im Druck.In dem Buch gehe ich in Gesprächen mit Produzenten, Regisseuren und Darstellern folgenden Fragen auf den Grund: Wie hat sich Porno in Deutschland entwickelt? Was bietet der Erotikfilm hierzulande heute? Wohin wird sich die Branche entwickeln: High Definition oder Alternative? Welche Rolle spielt dabei die DVD? Und wie wichtig ist das Internet?
Erscheinen wird das Buch in etwa vier Wochen. Endlich.
12. November 2009
Vielleicht kann sich der eine oder andere treue Leser noch erinnern: Sowohl im Herbst/Winter 2007/2008 als auch im Herbst/Winter 2008/2009 hatte ich heftigste Auseinandersetzungen mit der Hausverwaltung meiner alten Wohnung, weil die Heizung nicht funktionierte (ansonsten: hier. Ungelogen: Zuverlässig zum Einbruch der Kälteperiode setzten die Heizkörper aus. Hat mich viel Nerven (und Strom für das Elektroöfchen gekostet).
Nur, mal ehrlich: Wie dreist muss man eigentlich sein, um mir jetzt eine Heizkostenabrechnung 2008 zu schicken, die eine fette Nachzahlung enthält?
Übrigens: Zum Thema Berliner Hausverwaltungen gibt's in der aktuellen Ausgabe des Stadtmagazins Tip einen amüsanten Beitrag.
11. November 2009
So schnell kann's gehen: Extrem! 3, der dritte Band meiner gleichnamigen Erotik-Reihe, ist bis auf einige Restexemplare bei Gebrauchtbuchhändlern nicht mehr erhältlich, da seit kurzem vergriffen. Der Verlag hat aber bereits signalisiert, dass es schon bald eine zweite Auflage geben wird.Damit reiht sich der Titel in den Erfolg seiner Vorgängerbände ein. Extrem! 2 liegt bereits in der zweiten Auflage, Extrem! 1 sogar in der dritten Auflage vor.
10. November 2009
Gestern von Goldmann die finale Version des »Bis ins Mark«-Covers erhalten, heute von Heyne das Cover zu »Kinky Sex«. Wow, beide sehen verdammt stark aus.
Sobald offiziell, gibt's die Titelbilder natürlich hier zu sehen. Bis dahin: Bitte gedulden.
9. November 2009
Ups, schon wieder eine Woche rum. Dafür aber mächtig viele Kapitel geschrieben.
2. November 2009
Gelesen: Große Tiere (Goldmann Verlag 2009, 416 Seiten, Euro 8.95) von Carl Hiaasen.Zugegeben: Ich bin bedingungsloser Florida-Fan. Seit meinem Urlaub auf Key Largo lese ich alles, was ich darüber ergattern kann, auch wenn's ein 20 Jahre alter Krimi ist, der jetzt in neuer Ausgabe erschienen ist. Denn »Große Tiere« entstammt der Feder von Carl Hiaasen. Das bedeutet nicht nur Sunshine-State pur, sondern auch noch jede Menge Vergnügen.
Dabei ist die Grundkonstellation eines Hiassen-Thrillers denkbar einfach: hier die Guten, die sich meist aus den Verlierern der Gesellschaft rekrutieren. Dort die durchtriebenen, rauflustigen, korrupten, bestechlichen, mörderischen Bösen, von denen es zu viele gibt. Und dann noch deren Handlanger, die zwar noch übler sind, aber auch gesegnet mit einem IQ tiefer als die Sümpfe vor Key Largo.
Zwei dieser Deppen entwenden aus einem Vergnügungspark nahe der Everglades die letzten zwei lebenden Exemplare der blauzüngigen Mangowühlmäuse. Die Nager überleben die Entführung nicht – ein Schock für den Auftraggeber, Ökorebellen, die sich »Mütter der Wildnis« schimpfen, ein Haufen alter Damen jenseits der Siebzig. Denn die unerschrockenen Omas wollten mit den niedlichen Tierchen Stimmung gegen die geplante Erweiterung des Freizeitparks machen. Dessen Betreiber Francis X. Kingsbury – alias Frankie King, ein New Yorker Mafia-Pate im FBI-Zeugenschutz – hat nach alter Methode Behörden und Politiker bestochen, um die Everglades ein für allemal trocken zu legen. Dort soll ein riesiger Golfplatz entstehen.
Was wiederum den Ex-Reporter Joe Winder mächtig wurmt, denn die Magrovenwälder sind sein liebstes Angelareal. Dumm nur, das Winder ausgerechnet als PR-Schreiber des Freizeitparks seine täglichen Fischköder verdienen muss. Für eine Weile hält er still. Als aber Dr. Kroocher, der Tierarzt des Vergnügungsparks, plötzlich unzerkaut im Magen des Wals landet, platzt Winder der Kragen. Der sorgenvolle Doktor hat nun wirklich keinem Moskito etwas zu leide getan. Oder hat sein Tod etwas mit den Mangowühlmäusen zu tun, deren Zungen nicht wirklich blau waren, sondern nur blau angepinselt?
»Native Tongues« ist auch der Originaltitel von »Große Tiere«, das 1991 erstmals veröffentlicht wurde. Natürlich merkt man dem Krimi stellenweise sein Alter an, gerade in solchen Momenten, in denen die Handlung heutzutage mit einem Handyanruf in Sekundenschnelle gelöst werden würde. Aber sei's drum, ums Auflösen geht es bei Carl Hiaasen auch gar nicht. Das Vergnügen sind die haarsträubenden Verwicklungen, von denen es dank hirnloser Übeltäter garantiert immer mehrere Dutzend gibt.
Denn die beiden Deppen vom Anfang sehen sich zwischenzeitlich um ihren Lohn geprellt. Weswegen sie, kaum dass sie – freilich durch Zufall – hinter die wahre Identität des Freizeitparkbetreibers gekommen sind, sein Geheimnis an die rachdürstigen Paten im Big Apple verscherbeln. La Familia entsendet Lou Rossiter, einen Auftragskiller, der seinen Key Largo-Job zugleich für einen entspannten Familieausflug inklusive Schwiegermutter nutzt. Allerdings hat er die Rechnung ohne Pedro Luz gemacht, den Anabolika-fressenden Sicherheitschef des Freizeitparks, der eines ganz sicher hasst: Delfine. Dummerweise hat Dickie, ein liebestoller Meeressäuger, bereits ein Auge auf ihn geworfen.
So kriegt am Ende – wie bizarr! wie amüsant! – doch noch jeder, was er verdient. Übrigens ich auch. Schon bald wieder auf Key Largo ... ;-)





