29. Mai 2008

Lesung Die Tage werden wärmer, die Blogeinträge weniger, ein untrügliches Zeichen dafür, dass ich nicht nur das schöne Wetter zusammen mit Hund im Park genieße, sondern auch an meinem neuen Roman arbeite: Wie bereits vor einigen Tagen berichtet, heißt der dritte Kalkbrenner-Thriller »Fleisch«. Er wird im Juli 2009 bei Goldmann erscheinen. Doch bis dahin gibt es erst einmal viel Arbeit, und morgen eine Lesung. Und zwar im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Phantasie & Wirklichkeit« der Urania Sternwarte in Wien. Ich lese aus meinem Roman Ruf der Toten.
Beginn ist 20 Uhr. Der Eintritt beträgt 7 Euro. Man sieht und hört sich!


21. Mai 2008

Der Schatten des Chamäleons Wer furiose Krimi-Action sucht, ist bei Minette Walters falsch. Zwar greift sie in ihren Romane durchaus aktuelle, gesellschaftliche Themen auf, aber am Ende steht Walters für gepflegte, britische Krimiunterhaltung. So auch in Der Schatten des Chamäleons (Goldmann Verlag 2008, 420 Seiten, Euro 19.95).
Darin erfährt der Leser die Geschichte des jungen Lieutenant Charles Acland, der bei einem Einsatz im Irak eine schwere Kopfverletzung erleidet. Sein Gesicht ist von schweren Narben gezeichnet, allerdings auch seine Seele. Deren Verwundungen haben aber gar nichts mit dem fernen Krieg zu tun, sondern liegen in seiner eigenen Vergangenheit begründet – und führen zu einem brutalen Serienmörder, der seine Opfer im Londoner Schwulenmilieu sucht.
Da kommen zum Romanende hin natürlich viele Zufälle zum Tragen, fast zu viele für einen Krimi, der möglicherweise keiner ist. Denn es geht auch um Kritik am Krieg, um das Porträt eines gebrochenen Mannes, um dessen Therapie und Genesung – und eben auch um Morde.
Fazit: Ein spannender Selbstfindungstrip.


20. Mai 2008

Es soll ja nicht immer nur gemeckert werden, deshalb an dieser Stelle eine Lanze für den Magenta-Riesen - die deutsche Telekom. Vor zwei Tagen setzte mein DSL-Anschluß von einer Sekunde auf die andere aus. Nachdem ich geprüft habe, dass das Problem nicht an meinem Rechner oder dem Router lag, rief ich die Technik-Hotline an, die mir versprach, sich umgehend darum zu kümmern. Jetzt kennt man ja inzwischen die Geschichten von der Telekom und wie sie die Kunden warten lässt ... Nichts da! Innerhalb von fünf Minuten bekam ich eine SMS mit der Bearbeitungsnummer. Keine 24 Stunden später war das Problem schon behoben. Und heute morgen rief mich ein Mitarbeiter an und erkundigte sich freundlichst, ob alles wieder in Ordnung sei oder ob ich noch etwas anzumerken hätte. Nein, hatte ich nicht. Ich war rundum zufrieden über den Service. Danke! Das darf auch mal gesagt sein!


6. Mai 2008

So, nachdem der erste Roman der 6-teiligen Erotic Fiction-Reihe »Banquette Bizarre« für den Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag inzwischen geschrieben ist und seit einer Woche bei meinem Lektor Hannes Windisch liegt, möchte ich einen Blick voraus wagen auf die Arbeit, die mich in den nächsten zwölf Monaten erwartet.
Mitte Mai beginne ich mit der Arbeit an »Fleisch«. Es ist der dritte Thriller mit Kommissar Paul Kalkbrenner (meinen Lesern bekannt aus Wut und Gier). Erscheinen wird der Roman im Juli 2009 im Goldmann Verlag.


5. Mai 2008

Schlagzeilen Es sind zwar noch gut anderthalb Monate, bis Gier, der neue Kalkbrenner-Thriller, im Handel ist. Aber in der in diesen Tagen erschienenen, neuen Ausgabe der Schlagzeilen finden sich zum Erscheinen von »Gier« bereits ein ausführliches Interview mit mir, eine Leseprobe aus dem Roman sowie ein Gewinnspiel: Fünf von mir signierte Exemplare gibt es zu gewinnen. Was man dafür tun muss? Nur die richtige Antwort auf eine Frage geben.
Das alles nicht ohne Grund in den »Schlagzeilen«: Kommissar Kalkbrenner verschlägt es in »Gier« diesmal in Szenen und Milieus - und in die Abgründe der menschlichen Gesellschaft ...


1. Mai 2008

Sniper Eine Provinzstadt in Indiana. Die Einkaufszone, kurz nach Feierabend. Kaltblütig erledigt ein Heckenschütze fünf Passanten. Die Spuren, die die Polizei sichern kann, führen eindeutig zum Army-Veteranen James Barr. Der bestreitet allerdings die Tat, verlangt nach Jack Reacher. Wer allerdings ist dieser Reacher? Niemand weiß, wo er steckt. Keiner kennt ihn.
Doch Reacher hat inzwischen von dem Massaker erfahren und befindet sich auf dem Weg in die Kleinstadt. Denn was niemand weiß: Barr hatte sich vor 14 Jahren schon mal zu einem Amoklauf hinreißen lassen, war damals aber ungeschoren davon gekommen. Jetzt will Reacher Barr endlich hinter Ginter bringen.
Kaum in dem Provinznest angekommen, scheinen einige Personen allerdings erpicht darauf zu sein, dass Reacher wieder verschwindet – wenn's sein muss gleich unter die Erde. Was erst recht Reachers Interesse weckt: Denn nicht alles ist in dem Ort wie es scheint ...
Jack Reacher ist der einsame Ritter, der starke Retter, der Mann mit Durchblick und Moral, der unbezwingbare Held, der mit Charme die Frauen verführt und mit unglaublicher Kraft selbst einer ganzen Armada skrupelloser, russischer Gangster trotzt. Jack Reacher ist so cool, dass man auf ihm Schlittschuhfahren könnte – sagt Reacher über sich selbst.
Keine Frage: Autor Lee Child trägt auch in Sniper (Blanvalet 2008, 477 Seiten, Euro 19.95) wieder mächtig auf. Dennoch: Dank rasanter Action, fintenreicher Wendungen und glaubwürdig ausgearbeiteter Nebenfiguren überzeugt auch Reacher. Ein cooler Thriller.


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