30. April 2012

Criminale, Tag 3: Gelungene Lesung mit Romy Fölck und Ingeborg Struckmeyer im Jagdhaus Wiese. Jetzt erschöpft und mit höllischem Muskelkater ab nach Hause.


29. April 2012

Ja, ja, ja, Nina George hat den Glauser für die beste Kurzgeschichte. Ich freu mich so ... Criminale, Tag 2, auf dem Tango Criminale.


28. April 2012

Eigentlich sollte es nicht so spät werden, aber jetzt ist es doch 3 Uhr geworden ... Criminale, Tag 1. Gute Nacht.


27. April 2012

Piratin Julia Schramm erklärt, Künstler, die an Geld denken, seien für sie keine Künstler. Ein Künstler, sagt Julia Schramm, müsse irgendwie »verrückt« sein, also außerhalb der Gesellschaft stehen. »Viele Künstler tragen die kapitalistische Logik stolz vor sich her und wollen in erster Linie Geld verdienen. Das finde ich in der aktuellen Urheberrechtsdebatte schade.« In einem Podcast sagt sie laut FAZ: »Das ist das, was mich wirklich richtig sauer macht. Du kannst sagen, mein Geschäftsmodell ist voll awesome und hat mir voll viel gebracht und ich möchte es erhalten und ihr Ficker, ihr macht mir das Geschäftsmodell nicht kaputt.«
Ausgerechnet diese Frau, die mir also diktieren möchte, wie und mit wem ich in Zukunft meine Bücher veröffentlichen darf, bindet sich also für ihr erstes Buch mit einem 100.000 Euro-Vorschuss an einen Großverlag. Aha.


22. April 2012

Entführt Gelesen: Entführt (Heyne 2012, 352 Seiten, Euro 14.99) von Hans Koppel.

Routinierte Thrillerkenner durchschauen die falschen Fährten, die Hans Koppel legt, von Anfang an – und sie zeigen die Lieblosigkeit, mit der der Autor seinen Roman runtergeschrieben hat. Dabei hat er Schnelligkeit offenbar auch mit Kürze verwechselt, denn an keiner Stelle der knappen Kapitel gönnt er sich die Zeit, seinen Figuren Leben einzuhauchen. Sie bleiben blasse Staffage für die obligatorischen Ekelmomente, ohne die heutzutage kein Skandinavien-Thriller mehr auszukommen scheint und die Koppel deshalb nicht detailliert genug beschreiben kann. Doch selbst die Folter, die Ylva im Keller erleiden muss, ist am Ende nur eine ärgerlich uninspirierte Mixtur aus SM und verkapptem Psychologisieren, allenfalls ein billiges Mittel zum Zweck.
Meine Rezension bei evolver oder Don Marcello.


21. April 2012

HerthaSorry, aber 1:2 gegen den Tabellenletzten - mit einer derart miesen Leistung wird Hertha zurecht absteigen!


20. April 2012

Und schon ist sie vorbei, die erste Leserunde zu Kalte Haut. Sie war amüsant, interessant, spannend - und mit begeisterten Lesern.


19. April 2012

Nur noch saufen & vögeln, scheiße, wenn ich das vorher gewusst hätte ...


15. April 2012

Lust auf ein spannendes Buch? Eselöhrchen empfiehlt Kalte Haut.


14. April 2012

Der Insider Gelesen: Der Insider (Goldmann 2012, 544 Seiten, Euro 14.99 von Michael Robotham.

Der Schauplatz der Ermittlungen und der deutsche Titel suggerieren eine Handlung, die das dreckige Spiel der Geheimdienste entlarvt. Doch stattdessen präsentiert der britische Autor eher konventionelle Thrillerkost. Was bei den ersten fünf Büchern von Michael Robotham kein Problem darstellte. Sie durchbrachen zwar weder den Rahmen des Thrillergenres, noch boten sie literarisch hochwertige Krimilektüre, doch waren sie mit sympathischen Figuren sowie trickreichen Wendungen strikt auf Tempo ausgerichtet, sodass man sich den Geschichten trotz sattsam bekannter Storybausteine nur schwer entziehen konnte ...
Meine Rezensionen bei evolver oder Don Marcello.


13. April 2012

So, ich geb' den Herren Marcel Feige und Martin Krist ab sofort frei. Die nächsten anderthalb Monate übernimmt Kollege Christoph Brandhurst, dessen neues Buch nämlich noch im Herbst erscheinen soll.


11. April 2012

Tödliche Geschenke Gelesen: Tödliche Geschenke (btb, 416 Seiten, Euro 14.99) von Carol O'Connell.

Bereits mit »Der Mann, der die Frauen belog« und »Such mich« – zwei Krimis aus der Reihe über die spröde Polizistin Kathleen Mallory – hat O’Connell bewiesen, wie wenig sie in der Lage ist, Leser in ihren Bann zu ziehen: Figuren, die auf Distanz bleiben. Ermittlungen, die sich derart fad dahinziehen, dass man auf halber Strecke das Interesse an der Auflösung verliert. Meine Hoffnung war groß, dass der Autorin mit ihrem neuen Roman, einem Stand-Alone, endlich faszinierende Figuren gelingen. Vergeblich: »Tödliche Geschenke« bietet nur tödliche Langeweile.
Meine Rezensionen bei evolver oder Don Marcello.


9. April 2012

Kalte HautUnd wieder ein paar neue Rezensionen zu Kalte Haut. Martina Sprenger kommt bei Schreib-Lust.de zu folgendem Fazit: »Ein Highlight im jährlichen Wust der Serienmörderthriller. Und das von einem deutschen Autor. Hut ab!«
Und Silke Schröder findet bei HalloBuch.de, 3.4.2012: »›Kalte Haut‹, der für einen Thriller recht unblutig ist, schöpft seine Spannung aus dem psychologischen Thrill und einer clever aufgebauten Story, die zwar auch einige Längen hat, aber mit einem guten und überraschenden Plot überzeugt.«


6. April 2012

Gemeinsam liest's sich am schönsten, weswegen ich freundlichst auf die Leserunde hinweise, die ab heute bei Leserunden.de zu Kalte Haut läuft. Viel Spaß!


5. April 2012

Hemd ab for your rights!
Ja zum Urheberrecht
Ja zum Urheberrecht.


4. April 2012

Hatte Appetit auf ein bisschen Pizza - und kriegte das hier ...
Pizza essen ... in der Trattoria Venezia in Kreuzberg.


3. April 2012

Kalte HautNeue Rezensionen auch zu Kalte Haut: »Ein lesenswerter Thriller, der mit einer logischen Handlung und einem sich durch das ganze Buch ziehenden Spannungsbogen besticht«, findet Yvonne Kühl in ihrem Blog Lesewelt.
Derweil freut sich Vanessa Woell bei Nie ohne Buch.de: »Endlich habe ich wieder einen Thriller entdeckt, den ich vor atemloser Spannung nicht mehr aus der Hand legen wollte ... Fazit: eine sehr kniffelige Mördersuche, kombiniert mit einem Thema des aktuellen Zeitgeschehens. Ich empfand das Buch durchgehend sehr spannend und besonders mochte ich Sera Muth – authentisch bewegt sie sich zwischen den Kulturen und wirkt dabei menschlich und symphatisch, ohne von den eigentlichen Ermittlungen abzulenken.«
Für Chrissi Schlicht beim Fantasy Guide ist »Kalte Haut« »einmal mehr ein Beweis für Marcel Feiges Fähigkeit, den Leser bis zum letzten Moment und bis zum atemlosen Ende auf die völlig falsche Fährte zu schicken.«


2. April 2012

I don't have a gun»Marcel Feige nimmt den Leser mit auf eine Tour durch Kurt Cobains Leben – von seiner Geburt in einem kleinen Kaff bis zu seinem Tod in einer riesigen Villa. Und dabei vergisst man völlig, dass man grade die Lebensgeschichte eines der bedeutendsten Musiker der letzten Zeit liest«, schreibt Kerrin Maria Kiesbye von der Blauen Seite über I don't have a gun. Und weiter: »Sehr spannend und geradezu wie ein Roman erscheint diese Zeitreise, die Marcel Feige in feiner Recherchearbeit gesucht und wunderbar aufgeschrieben hat. Top, auch für Leute, die vorher noch nie Nirvana gehört haben.«


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