»Was für ein prachtvolles Buch! Mehr als 400 Seiten hat Autor Marcel Feige dem Thema ›Die geschichte der Tätowierung in Deutschland‹ gewidmet. Feige, selbst großer Tattoo-Fan und mit einigen Kunstwerken geschmückt, ist es gelungen, sämtliche Aspekte zu beleuchten. Anhand von zahlreichen Interviews mit Tattoo Artists und Tätowierten entrümpelt er das klassische Schubladendenken. Die Liste der Persönlichkeiten, die er in seinem Buch vorstellt, ist beachtlich. 650 Motive, Plakate und Fotos dokumentieren die 100jährige Geschichte der Tattoos in Deutschland, ein wirklich umfassendes, informatives und vor allem auch schönes Buch, das bei keinem Tattoo-Fan fehlen sollte!«
Liebe Sünde, Juni 2003

»Der Autor des Buches, Marcel Feige, kommt selbst aus der Szene und schöpft aus einem reichen Fundus an Geschichten von verschrobenen Typen und Bildern von unglaublicher Körperkunst. Überhaupt ist das Buch mit seinen 1.000 schwarz-weissen und bunten Fotos vorwiegend ein Bildband. Er zeigt historische Aufnahmen von ›Tattoo-Legenden‹, deren Leiber über und über mit kunstvollen Bildern bemalt sind, Bilder von Tätowierten aus der Nazi-Zeit, die aus Angst vor Verfolgung trotzig ihr Gesicht hinter einer Maske verstecken. Marcel Feige zeigt uns neue Fotos von Tätowierten, mal künstlerisch-erotisch, mal dreckig-herausfordernd, mal schüchtern-verspielt. Er lässt Tätowierer und Tätowierte zu Wort kommen und sucht nach der Faszination, die das Spiel mit dem Körper ausmacht.«
N-tv, 13. Juni 2003

»Ein Buch, das wirklich eine Hilfestellung ist und nicht nur eine Ansammlung von Tattoo-Abbildungen. Dieses Geschichtsbuch ist unterhaltsam und lehrreich in einem. Gelungen finde ich, dass Tätowierer vorgestellt werden - vielleicht eine Auswahlhilfe für die, die den Markt zu unübersichtlich finden. Doch ebenso gehört das Kapitel dazu, in dem beschrieben wird, was man tun kann, wenn einem die Dinger nicht mehr gefallen. Stories von Tätowierern in der ehemaligen DDR, die jahrelang unter Repressionen des Regimes zu leiden hatten, Stars wie Stefan Kretzschmar oder die Geschichte von Tommy und Stefan, wo der Sohn das Handwerk des Vaters übernehmen wird, machen das großformatige Buch mit über 650 Abbildungen zu einem Schmöker vor allem für diejenigen, die sich mit dem Gedanken tragen, den Körper mit Tattoos schmücken zu wollen. Man merkt, dass der Autor vom Tattoo-Fieber infiziert ist und seinen Body ebenfalls mit ihnen schmückt ...«
Hermann J. Huber, Adam, Juli 2003

»Einen informativen Bildband hat Marcel Feige seines Zeichens Spezialist für Subkulturen im Berliner Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag herausgebracht. Er klärt kurzweilig über die Geschichte der Tätowierung in Deutschland auf.«
Sonja Mutterlose, Doppelpunkt, Ausgabe 6/2003

»Der absolute Schmöker für Leute die auch gerne hinter die Kulissen der deutschen Tattoo-Szene schauen wollen. Mit vielen Fotos und Randgeschichten von Deutschlands führenden Tätowierern. Geiles Teil!«
Rockhard, August 2003

»Eines dieser Bücher, die so klasse zum Verschenken oder auch zum Sich-selber-schenken-lassen sind, kommt von Marcel Feige. Mochte ich schon seinen Ratgeber über Tattoos und Piercings recht gerne, so hat er mit ›Ein tattoo ist für immer‹ wahrlich eine fabelhafte Zusammenfassung für alle Freunde dieser Art von Körperkunst geschaffen. Mit der Geschichte der Tätowierung, Fotos aus 100 Jahren, jeder Menge Einzelinterviews mit Tätowierern und Tätowierten wird kein Aspekt ausgelassen. Richtig schön was zum Stöbern, jede Menge interessanter Fakten und viele, viele Bilder. Das ist einfach rundherum gelungen, und mehr geht dann auch schon fast nicht mehr. Kann ich nur aus vollstem Herzen empfehlen.«
Matthias T.J. Grimme, Schlagzeilen, Ausgabe 70/2003

»Der 2003 erschienene Titel überzeugt nicht nur durch die zahlreichen sehr aussagekräftigen Bilder. Mit seinen Ausführungen zu den diversen Subkulturen und viel O-Ton ist ›Ein Tattoo ist für immer‹ mittlerweile so etwas wie das aktuelle Standardwerk über die Szene.«
Günter Schuler, Publishing Praxis, 5/2005

»Insgesamt ist Marcel Feige in sehr übersichtlich gegliedertes Bbuch gelungen, das die höchst demokratische Auffassung vertritt, alle Seiten zu Wort kommen zu lassen: Tätowierer und Tätowierte, Rocker und Techno-fans, Hippies und Hipster. Dass der Autor selbst ebenfalls tätowiert ist, trägt sehr zur Glaubwürdigkeit seiner Kommentare bei. Und wer längere Texte scheut, der findet genug beeindruckendes Bildmaterial, um stunden- oder tagelang seine Neugier zu befriedigen.«
Jelena Zimmermann, Schenken.net, 16.8.2005



Ein Tattoo ist für immer

Die Geschichte der Tätowierung in Deutschland

Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2003, Gebunden
450 Seiten, Euro 39.90
ISBN 3-89602-381-0

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