Die Presse (über die 2. Auflage):

»Sie schildern offen ihre Lebenshintergründe, Motive und Erfahrungen und geben einen facettenreichen Einblick ins Rotlichtmilieu. Besonders erwähnenswert, dass auch Dienstleisterinnen aus der Peripherie zu Wort kommen wie die Sexualbegleiterin oder ›Berührerin‹ Nina, die ausschließlich Menschen mit geistiger Behinderung streichelt, massiert oder befriedigt. Gerade an solchen Berufsbildern wird offensichtlich, welche sexuelle Bedürftigkeit an allen Ecken und Enden existiert und wie erschütternd wenig die herkömmliche medizinische und therapeutische Betreuung sich diesen Belangen widmet.«
Testcard, Franziska Meifert, 2/2008

»Einfach und sachlich geschrieben ohne verschönerndes Beiwerk, hat der Autor hier die Interviews zu Papier gebracht. Es ist ein Buch für Neugierige, die schon immer mehr über käuflichen Sex und Prostitution erfahren wollten - und zwar aus erster Hand und unverklärt. Es ist nicht für die erotische Träumerei zwischendurch gedacht, aber durchaus interessant für jeden der an wahrheitsgetreuer Berichterstattung gefallen findet.«
Ilona Rauh, Joyclub.de, November 2007

»Der Autor Marcel Feige interviewte 32 Menschen, die in unterschiedlichsten Bereichen des Milieus ihr Geld verdienen und vermittelt so facettenreiche Einblicke in die Welt des käuflichen Sex.« Heike Heinrich, Volksstimme, 29. September 2007

Die Presse (über die 1. Auflage):

»Ein authentischer und - im Vergleich zu älteren Vergleichswerken - aktueller Blick hinter die Kulissen: zu nutzen von soziologisch Interessierten wie Voyeuren gleichermaßen.«
Uwe-Friedrich Obsen, EKZ-Informationsdienst, 08/2004

»Marcel Feige haben sich Türen geöffnet, die den meisten von uns Autoren leider verschlossen bleiben. In seinem Buch kommen Menschen zu Wort, die sich offen bekennen: Stripperinnen, Freier, Sexworkerinnen, Prostituierte, Stricher, Zuhälter und selbst Opfer von Menschenhändlern. Autoren, die authentisch über das Milieu schreiben wollen, finden hier einen Einblick in Denkweisen, Sorgen, Freuden und Ängste der Menschen, die so sehr unter dem Deckmantel leben, dass man sie ohne eingehende Recherche nicht klischeefrei beschreiben kann. Eine erschreckende, interessante und teilweise auch faszinierende Welt, die es verdient, dass man realistisch und weder verurteilend noch idealisierend über sie schreibt.«
Heike Prassel, Bundesverband Junge Autoren, April 2004

»In diesem Buch reden Frauen und Männer offnen und schonungslos über ihr Leben in oder mit Prostitution.«
Annett Fuge, Osterländer Rundschau, 28. April 2004

»Diese spannende Interviewsammlung beleuchtet das Geschäft mit dem Sex aus den verschiedensten Blickwinkeln und gewährt einen umfassenden und authentischen Einblick hinter die Kulissen der Ware Lust.«
Ruben Höhl, Bikerpower, Mai/April 2004

»Wie in Lilo Wanders' ähnlich titulierter TV-Sendung geht es hier nicht um soziologische Tiefe, sondern (auch) um Neugier und Voyerismus, weniger um seriöse Wissenschaft, als um halbwegs gute Unterhaltung. Trotzdem - oder deshalb - ist das Buch gar nicht so übel, denn (weitgehend) vorurteilsfrei werden mit den Worten der ›betroffenen‹ Licht und Schatten dieses umsatzstarken Gewerbes skizziert.«
Karsten Zimalla, Westzeit, 12. Juli 2004

»Feige zeigt in seinen Gesprächsprotokollen ungeschönt die vielmals frustrierende Wahrheit einzelner Schicksale auf. Ohne sprachliche Korrekturen vorzunehmen, lässt der Autor seine Protagonisten erzählen. Das wirkt bisweilen etwas anrüchig oder gar billig, im Endeffekt sorgt es jedoch für Authentizität ... Zudem ist sein Buch in fünf übersichtliche Kapitel unterteilt: ›Zeigen‹, ›Kommen‹, ›Ficken‹, ›Schlagen‹ und ›Handeln‹. Den Oberbegriffen entsprechend kommen Akteure zu Wort, deren Metier hier zuzuordnen ist. Stripperinnen zeigen, Dominas schlagen ... dazwischen lesen sich die Statements von Freiern und fügen sich zu einem zwar realistischen, aber überaus frustrierenden Gesamtbild zusammen.»
Gregory Straub, Redaktionsbüro Nikorepress, 12. Oktober 2004



Wa(h)re Lust

Zuhälter, Prostituierte und Freier erzählen

Aktualisierte Neuauflage!

Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2007, Taschenbuch
320 Seiten, Euro 9.90
ISBN 3-89602-776-4

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