Dezember 2011
Die wichtigsten Neuerscheinungen

Neu in diesem MonatAuf einen Blick. Die wichtigsten Neuerscheinungen im Monat Dezember – ausgewählt von Don Marcello.

Das Weihnachtsgeschäft läuft auf vollen Touren, was die Novitäten betrifft, haben die Verlage ihr Output nach einem mehr als ergiebigen November wieder auf ein »Normalmaß« heruntergeschraubt. Erwähnenswert sind der neue Graham Joyce und Jack Ketchum. In Sachen DVDs dürfte die Uncut-Version von »Scarface« interessieren, die zwar schon seit geraumer Zeit auf dem Markt ist, aber als Weihnachtstipp durchaus ihre Berechtigung hat. Und ein neuerlicher Versuch von »Verdict Revised – Unschuldig verurteilt«, Staffel 2.
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Jack Ketchum: The Lost
Knallen wir sie ab!

The LostVon ihren Besitzern verlassen, streicht eine Katze durch die Vorgärten der kleinen US-Gemeinde Sparta. Auf der Jagd nach einem Vogel verletzte sie sich an der Pfote. Seitdem humpelt sie. Was das mit diesem Roman zu tun hat? Gute Frage …

Denn eigentlich geht es, so erklärt der Klappentext, um die zerstörten Träume einer verlorenen Generation. Um die aufgestauten Aggressionen, die hinter der Fassade der Gesellschaft lauern – und sich in einer Gewaltexplosion von alptraumhafter Intensität entladen. Soweit, so klar. Schließlich stammt der Roman aus der Feder von Jack Ketchum. Da erwartet man blutrünstigen Mord und Totschlag – und dies alles gesellschaftskritisch unterfüttert.

»The Lost« spielt in den 60ern: Die Flower-Power-Generation feiert die freie Liebe, die freien Gedanken und das Woodstock-Festival – und muss erkennen, dass sie trotzdem keinen Deut besser ist all das, wogegen sie angetreten ist. Die Revolution frisst ihre Kinder. Und Charles Manson reißt Sharon Tate das Baby aus dem Bauch.
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Links ab (1)
High sein in Stuttgart

Auch das WWW birgt kriminelle Energien – hier ein paar Tipps: Über Stuttgart 21 und einen Amoklauf in den USA.
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Jack Ketchum: Die Schwestern
Der blutige Westen

Die SchwesternNur hundert Seiten? Kurz und schmerzlos, möchte man sagen. Aber Letzteres sind die Romane des US-Amerikaners nun wirklich nicht …

Und realistisch genausowenig, bemängeln Kritiker an den blutrünstigen Horrorthrillern Ketchums. Damit mögen sie recht haben: Die Romane von Dallas Mayr, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, strotzen nur so vor Gewaltorgien. Dies freilich nicht ohne Grund: Die Brutalität in den meisten Ketchum-Texten mag zwar reißerisch, plastisch, drastisch und äußerst plakativ sein, aber sie ist auch sehr ernst, oft bitter und manchmal sogar verzweifelt oder traurig.

Ketchum sucht und beschreibt ungeschminkt das »existentielle Grauen des Lebens«, sagt Stephen King – und der muss es schließlich wissen.
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